Whisky

Whisky

Whisky: Das Wasser des Lebens

Whisky bedeutet ursprünglich »Wasser des Lebens« und leitet sich aus dem Schottisch-Gälischen ab. Es gibt unzählige Sorten von Whisky, womit dieser eine der vielseitigsten Spirituosen der Welt ist. Die Sorte und der Geschmack eines Whiskys hängen ganz von den während der Herstellung verwendeten Rohstoffen und dem Herkunftsland ab. Whisky-Enthusiasten wissen, welche Aromapalette zu ihrem Geschmack passt und wählen danach geeignete Sorten für sich aus. Doch was ist mit den Whisky-Einsteigern? Es gibt einiges beim Whiskygenuss zu beachten, was wir Ihnen hier nachfolgend näherbringen möchten.

Was ist Whisky?

Hinter Whisky verbirgt sich die destillierte Maische, die während der Bierbrauung entstanden ist. Eine Spirituose darf dann als Whisky bezeichnet werden, wenn der destillierte Inhalt einen Alkoholgehalt von mindestens 40% (aber weniger als 94,8%) Vol. hat und mindestens drei Jahre in Fässern mit maximal 700,3 Liter Inhalt gelagert wurde. Je nach Herstellung und Herkunftsland unterscheiden sich die Whiskys in der Sorte und im Geschmack.

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Wie wird Whisky hergestellt?

Die Herstellung von Whisky verläuft in mehreren Schritten, die je nach Brennerei oder Herkunftsland abgewandelt werden können. Prinzipiell kann man sagen, dass ein Whisky nach Rohstoffen (Mais, Roggen, Gerste oder Weizen) und nach Herkunftsland unterschiedlich hergestellt wird.

Bier wird aus Getreide, Hefe und Wasser gebraut und die daraus resultierende Maische wird dann destilliert. Bei der Destillation werden Rohstoffe erhitzt und zum Kochen gebracht, der verdampfte Alkohol wird aufgefangen, gekühlt und wieder flüssig. Der so entstandene Alkohol wird dadurch sehr viel konzentrierter und viel reicher an Aromen.

Das Destillat wird eingelegt in Holzfässern und über Jahre eingelagert. Je nach Whisky werden dabei verschiedene Holzarten verwendet oder ggf. auch unterschiedlich lange Lagerzeiten gewählt, die die Konsistenz, die Farbe und den Geschmack jedes einzelnen Whiskys beeinflussen.

Unterschiede und Besonderheiten

Jede einzelne Whisky-Sorte verdankt ihren individuellen, charakteristischen Geschmack den unterschiedlichen Herstellungsprozessen.

Bourbon: Der Bourbon ist eine Variante des amerikanischen Whiskeys, der überwiegend aus Mais (mindestens 51%) hergestellt wird. Bourbon ist in der Regel ein kleines bisschen süßlich und das Holzfass gibt dem Whiskey auch leichte Vanilletöne.

Rye Whiskey: Der Rye Whiskey ist ein nordamerikanischer Whiskey, der überwiegend aus Roggen (mindestens 51%) hergestellt wird. Diese Whiskey-Sorte hat Geschmacksnoten, die eher würzig bis herzhaft sind.

Scotch: Der Scotch ist ein schottischer Whisky und gilt als eine der rauchigsten Whisky-Sorten. Rauchig wird der Scotch, da das Malz über Torf geräuchert wird. Anschließend wird es destilliert und dies bringt eine herzhaft rauchige Geschmacksnote. Einige sind so extrem rauchig, dass man das Gefühl hat, als würde man auf ein Stück Kohle beißen.

Irish Whiskey: Der Irish Whiskey ist ein aus Irland stammender Whiskey, der aus verschiedenen Getreide-Sorten hergestellt wird. Das Getreide wird nicht über Torf geräuchert, sondern direkt destilliert. Der irische Whiskey hat keinen rauchigen Geschmack, sondern ist eher mild und bekömmlich.

Irische Whiskey unterteilt sich in Grain Whiskey, Blended Whiskey und Malt Whiskey.

Kanadischer Whisky: Der kanadische Whisky wird meist aus Roggen oder Mais hergestellt. Die kanadischen Whisky-Sorten haben Geschmacksnoten, die teils süßlich und teils herzhaft-würzig sind.

Schreibt man Whisk(e)y eigentlich, mit oder ohne "e"?

Eigentlich sind beide Varianten korrekt. Die Schreibweise hängt von dem Herkunftsland ab. Kommt der Whiskey aus den USA oder Irland, dann wird er mit einem "e" geschrieben. Bei Whiskys aus Schottland, Kanada, Schweden etc. wird auf das "e" verzichtet.

Wie trinkt man Whisky?

Es gibt viele verschiedene Arten, wie man Whisky trinken kann. Einige mögen es auf Eis, die Puristen trinken ihren Whisky hingegen einfach pur. Um den vollen Genuss des Whiskys erleben zu können, sollte man ihn auf Zimmertemperatur trinken. Bei Zimmertemperatur können sich die Geschmacksaromen voll entfalten und der Geschmack wird sehr viel intensiver. Je kälter die Spirituose ist, desto zurückhaltender ist das Aroma. Jeder muss für sich entscheiden, wie man seinen Whisky gerne trinken möchte. Es gibt jedoch auch einzelne Whiskys, die extra dafür hergestellt sind, um sie eisgekühlt genießen zu können.

Natürlich ist Whisky auch ein wunderschöner Bestandteil von vielen tollen Cocktails, wie beispielsweise dem Klassiker Manhattan oder dem Old-Fashioned.

Rezeptvorschlag für Ihren Manhattan-Cocktail:

Zutaten:

  • 4 cl Canadian Whisky
  • 2 cl roten Wermut
  • 1 Tropfen Angostura
  • 1 Cocktail Kirsche

Anleitung:

  • Mixen Sie Whisky, Wermut und Angostura zusammen. Wir empfehlen 4 cl Whisky, 2 cl roten Wermut und 1 Tropfen Angostura.
  • Cocktail Kirsche auf einen Cocktailspieß stecken und in das Glas legen.
  • Gießen Sie zum Schluss Ihren Manhattan-Cocktail ins Glas und servieren Sie nach Belieben den Cocktail mit Eiswürfeln.

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